Schon Leonardo DaVinci brachte der Wissenschaft im 16. Jahrhundert wichtige Erkenntnisse über die menschliche Anatomie. Er verfasste Studien und fertigte vielfältige Zeichnungen des menschlichen Körpers an. Heute wissen wir, dass das menschliche Skelett aus mehr als 200 Knochen besteht.
Allein der menschliche Schädel umfasst 22 Knochen - einen davon hat Goethe entdeckt. Die Knochen sind aufgrund ihrer Festigkeit ein stützendes Gerüst für den Körper. Durch Muskulatur und Gelenke wird die Beweglichkeit des Menschen ermöglicht.
Gleichzeitig bietet dieses harte Gerüst Schutz für Organe, z. B. Gehirn, Lunge, Herz, sie sind so sicher umschlossen. Der längste und kräftigste Knochen ist der Oberschenkelknochen.
Er kann bis zu 60 Zentimeter lang werden und ist einer der belastbarsten Knochen des Skeletts: Wie man bei Gewichthebern sieht, können gesunde Knochen einiges aushalten. Die kleinsten Knochen des Menschen sind die winzigen Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel im Innenohr. Der Steigbügel, der kleinste davon, ist nur halb so groß wie ein Reiskorn.
Die Aufgaben der Knochen
Die Knochen sind das Calcium-Depot für den Körper, 99% des Calciums
sind in Knochen und Zähnen gespeichert (Zähne werden übrigens auch
zu den Knochen gezählt).